Perspektiven

Aus der Luft betrachtet


Es gibt viele Möglichkeiten, sich ein Bild von ganz oben zu machen, aber der Kölner Dom ist bestimmt einer der Schönsten. Der Kölner Dom ist nicht nur eine der größten und bedeutendsten Kathedralen weltweit, zu seiner Ausstattung gehören Kunstwerke, die schon seit Jahrhunderten weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt und berühmt waren

Nach dem Rundgang durch den Kirchenraum und den Gewölbegang  lohnt sich ein Aufstieg nach oben zu den Glocken. Die Domglocken läuten nicht nur zu festlichen Anlässen, sondern auch zu den vielen Messen, die täglich im Dom gefeiert werden. Die größte und bekannteste Glocke im Domgeläute ist die Petersglocke, von den Kölnern liebevoll 'Der dicke Pitter' genannt. Sie ersetzt seit 1924 die im ersten Weltkrieg eingeschmolzenene Kaiserglocke. Man kann um die Glocken herum laufen und immer wieder einen beeindruckenden Blick auf die Stadt werfen. Wer möchte, kann die restlichen der 533 Stufen weiter bis nach ganz oben nehmen. Hier wird man mit einem ganz besonderen Blick belohnt. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist die Besichtigung des Kölner Doms ein Erlebnis. Im Kirchenraum ist eine Krippe aufgebaut und von oben hat man nicht nur einen tollen Blick auf den direkt vor dem Dom aufgebauten Weihnachtsmarkt sondern auch auf die vielen kleinen Märkte in der Stadt.


Von ganz unten

Die Gesellschaft zur Erforschung und Dokumentation unterirdischer Bauten hat in Berlin den Berliner Unterwelten Verein gegründet und möchte einer broten Öffentlichkeit den Einblick in den Untergrund ermöglichen. Dafür hat man im März 1998 den „Bunker B“ im U-Bhf. Gesundbrunnen angemietet. Der besonders authentische und für Berlin einmaligen Erhaltungszustand der Anlage bietet eine ganz andere Perspektive, die Hauptstadt zu erkunden. Viele ehrenamtliche Helfer haben dazu beigetragen, dass seit 2005 ein Museum mehr an der 'Langen Nacht der Museen' teilnehmen kann.

Über vier unterirdische Etagen erstrecken sich die Schwerpunkt-Bereiche „Ziviler Luftschutz des Zweiten Weltkriegs“, der Bombenkrieg und seine Auswirkungen, neuzeitliche Bodenfunde sowie Munitionsbergung. In einem weiteren Museumsbereich werden die Themen „Rohrpost“, „Brauereien“, „Blinde Tunnel“ sowie „Moderne Archäologie“ behandelt.

Hier kann man die Berliner Stadtgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben! Der Berliner Unterwelten e.V. bietet seit 1999 regelmäßige Führungen durch unterirdische Bauwerke an. Verkehrsgünstig gelegen, haben wir insbesondere rund um den Regional- und Fernbahnhof Gesundbrunnen, aber auch an anderen Stellen in der Stadt, mehrere Touren für Sie zusammengestellt, die durch geheimnisumwitterte und lange Zeit in Vergessenheit geratene Bunker- und Verkehrsanlagen des Berliner Untergrunds führen.

Mit einer Ferienwohnung in Deutschland hat man die Möglichkeit, eine günstige Unterkunft für Köln, Berlin oder anderswo zu finden. Für eine Unterkunft Berlin ist die nette Pension Absolut Berlin, zentral gelegen im Szeneviertel Prenzlauer Berg, zu empfehlen.